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Stuttgarter Zeitung – Schach fliegt raus


Hallo liebe Schachfreunde,

„Stuttgarter Zeitung - Schach fliegt raus“ so titelten die „Perlen vom Bodensee“ auf unseren Hinweis am 28. Januar. Wir hatten es schon als Nikolaus-Überraschung gehört. Die wunderbare traditionsreiche Schachecke der Stuttgarter Zeitung soll zu Ende März eingestellt werden. Sie erscheint im Rahmen der Wochenend-Beilage am Samstag und wurde von 1949 bis 1999 von Theo Schuster redigiert, seit dem von Harald Keilhack. Natürlich sind wir der Stuttgarter Zeitung für diese Jahrzehnte großartigen Schachjournalismus dankbar. Umso bedauerlicher ist es, dass sie nun einem Redesign der Wochenend-Beilage zum Opfer fallen soll.

Natürlich wissen wir, dass die Zeitungen es schwer haben. Die jungen Leute bestellen keine Print-Abos mehr, und leider auch viel zu wenige EPaper-Abos. Das gefühlte Durchschnittsalter des Print-Abonnenten geht gegen 70. Aber in dieser Altersklasse sind wir doch stark!? Lasst uns es zeigen! Schon Mitte Dezember wurden eine Reihe von Leserbriefen geschrieben und auch E-Mails an die Chefredaktion versendet, auch von mir persönlich. Aber diese vielleicht 30 Sendungen juckt das Management natürlich nicht.

Wenn wir es schaffen, dass unsere Schachspieler jetzt vielleicht 200, 300 oder gerne auch 1.000 Mails schreiben, dann wäre das was!

Anschrift:
Joachim Dorfs
Chefredakteur der Stuttgarter Zeitung
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Plieninger Straße 150 | 70567 Stuttgart

Wir würden mal zeigen, dass wir zwar vielleicht nicht so in der Mitte der Gesellschaft stehen wie der örtliche Fußballverein, aber dass wir so wenige auch nicht sind! Und so stumm wie sonst sollten wir dieses Mal auch nicht bleiben, auch nicht die Älteren unter uns! Nur so können wir Zweifel bei der Zeitung streuen, ob es vielleicht doch nicht die richtige Entscheidung war auf die Schachspalte zu verzichten! Selbst wenn sie nicht ins neue Konzept passen sollte. Wenn man nur will, so kann man ein Konzept modifizieren, oder einen anderen „Landing Place“ finden! Und natürlich bitte nicht schimpfen, so etwas will niemand hören. Einfach vielleicht schreiben, dass man sich immer auf die Schachecke am Samstagmorgen gefreut hatte, als das besondere Erlebnis am Frühstückstisch!

Schöne Grüße, Claus Seyfried



Meine E-Mail an Chefredakteur Joachim Dorfs <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.> vom 15. Dezember 2019:

Sehr geehrter Herr Dorfs,

ich habe gehört, dass die Schachecke der Stuttgarter Zeitung eingestellt werden soll. Das wäre sehr bedauerlich, denn eigentlich ist diese hervorragende Schachecke ein Pfund. mit dem die Stuttgarter Zeitung wuchern könnte. Ich kenne sie seit meiner Jugend in meiner Heimatstadt Mainz. Ich war 13 oder 14 als ich gerade Schach gelernt hatte. Übrigens „angestiftet“ durch die Schachecke der Mainzer Allgemeinen Zeitung.

Ich war damals noch lange nicht in einem Schachverein. Die Vereiné im Umkreis wollten keine Jugendlichen aufnehmen, heute unvorstellbar. In der Mainzer Schachecke las ich von der Stuttgarter Zeitung, so dass ich dann ein oder zwei Jahre lang samstags mit der Straßenbahn vom Vorort in die Innenstadt gefahren bin um die Stuttgarter Zeitung am Bahnhofskiosk zu kaufen.

Das Ergebnis war der 1. Platz bei der Hessischen Jugendmeisterschaft 1973 (damals U20 !) mit 17 Jahren. Das will ich nicht zu hundert Prozent der Stuttgarter Zeitung in die Schuhe schieben, aber sie hatte ihren Anteil daran! In Ihrer eigenen Zeitung können Sie nachlesen, dass ich später mit einer Schachpause von 33 Jahren geglänzt habe: https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.claus-seyfried-aus-birkach-schachmatt-fuer-34-jahre

Nach meiner bedauerlichen Re-Infektion mit dem Schachvirus im Jahre 2009 mit 54 Jahren habe ich zunächst enorm viele internationale Turniere gespielt und bin gleichzeitig schnell in die Funktionärsszene abgedriftet. Daher denke ich einen sehr guten Überblick über das Schach auch in den Print-Medien national und international zu haben. Sie können eigentlich froh sein diese Spalte zu haben. Selbst wenn sie vielleicht nicht so gut mit künftigen Layout-Plänen harmonieren sollte, würde ich ungern darauf verzichten wollen, so ich Verantwortung bei der Zeitung hätte.

Schöne Grüße, Claus Seyfried
1. Vorsitzender Stuttgarter Schachfreunde 1879 e.V.
Vizepräsident Schachverband Württemberg e.V.






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